Sommerzeit ist Mehrwegzeit

Bonn, 18. Juli 2017 | Bei den aktuellen sommerlichen Temperaturen ist es besonders wichtig, über den Tag verteilt viel zu trinken. Wer seinen Durst umwelt- und klimafreundlich stillen möchte, sollte am besten zu Mehrwegflaschen aus Glas oder PET greifen – leicht zu erkennen am Mehrwegzeichen auf dem Etikett. Ein weiterer großer Vorteil von Mehrwegflaschen: sie kommen praktisch verpackt im Kasten nach Hause. Das macht sich besonders bei der Rückgabe bezahlt: statt jede Flasche einzeln in den Pfandautomaten stecken zu müssen, genügt bei Mehrwegflaschen im Kasten ein Handgriff. Das spart Zeit und Ärger im Getränkemarkt und man kann das schöne Wetter draußen in vollen Zügen genießen.

Mehr als 3 Milliarden Mehrwegflaschen

Bei sommerlicher Hitze steht dem Verbraucher in den hiesigen Super- und Getränkemärkten ein vielfältiges Angebot an Getränken in Mehrwegflaschen zur Verfügung. Dazu zählt natürlich der beliebte Durstlöscher Mineralwasser. Doch auch Fruchtsäfte, alkoholfreie Erfrischungsgetränke und Bier mit oder ohne Alkohol sind in Mehrwegflaschen erhältlich. Um diesen großen Durst umweltfreundlich zu stillen, sind bundesweit ständig mehr als drei Milliarden Mehrwegflaschen aus Glas und PET im Umlauf.

So funktioniert das Mehrwegsystem

Das deutsche Mehrwegsystem – übrigens das größte seiner Art weltweit – ist ein eingespielter Kreislauf. Der Verbraucher bringt seine leeren Mehrwegflaschen und -kästen zum Super- oder Getränkemarkt und bekommt das Pfand zurück. Von dort geht das gesammelte Leergut zum Getränkegroßhandel, der es sortiert und zu den Abfüllern, wie zum Beispiel Mineralbrunnen, Keltereien und Brauereien, zurück transportiert. Dort werden die Flaschen gereinigt, auf Schäden kontrolliert und neu befüllt. Auf genau umgekehrtem Wege gelangen die neu befüllten Flaschen in die Regale des Handels und somit schließlich zum Verbraucher zurück. Dann beginnt der Mehrwegkreislauf wieder von vorne. Glas-Mehrwegflaschen können bis zu 50 Mal und PET-Mehrwegflaschen bis zu 25 Mal wiederbefüllt werden. Das spart wertvolle Rohstoffe und Energie. So ersetzt eine Glas-Mehrwegflasche bei gleicher Füllmenge bis zu 50 PET-Einwegflaschen. Angesichts des steigenden Getränkekonsums im Sommer schlägt sich dieser Unterschied nun besonders deutlich auf Umwelt und Klima nieder.