Sommer, Sonne, Mehrweg

Jetzt ist die „heiße“ Zeit fürs Mehrwegsystem

Bonn, 30. Juni 2015 | Der Sommer ist da und beschert uns Hitze und Sonnenschein satt. Mit steigenden Temperaturen steigt auch der Durst. Wer seinen Durst umweltfreundlich stillen möchte, sollte zu Mehrwegflaschen greifen. Sie sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern kommen auch ganz praktisch im Kasten ins Haus. Dadurch bekommt man viele Durstlöscher gleichzeitig und handlich nach Hause. Doch wie kommen die vollen Kästen eigentlich in den Handel und das Leergut zurück zum Abfüllbetrieb?

So funktioniert das Mehrwegsystem

Bei sommerlicher Hitze ist Mineralwasser natürlich besonders beliebt. So trinkt jeder Deutsche im Schnitt knapp 144 Liter Mineralwasser im Jahr. Auch die Nachfrage nach Bier, Fruchtsäften oder alkoholfreien Erfrischungsgetränken steigt im Sommer. Um diesen Durst zu stillen, sind allein im Mineralwassermarkt jederzeit rund 1,2 Milliarden Mehrwegflaschen und rund 100 Millionen Mehrwegkästen im Umlauf. Dazu kommen die Mehrwegflaschen für andere alkoholfreie Getränke, Fruchtsäfte und Bier.

Der Verbraucher bringt seine leeren Mehrwegflaschen und -kästen zum Einzelhändler und bekommt dafür Pfand zurück. Von dort geht das gesammelte Leergut meist zum Getränkefachgroßhandel, der es nach Bedarf sortiert und zu den Abfüllern zurück transportiert. Dort werden die Flaschen gereinigt, kontrolliert und neu befüllt – Glas-Mehrwegflaschen bis zu 50-mal und PET-Mehrwegflaschen bis zu 25-mal. Auf dem umgekehrten Weg gelangen die neu befüllten Flaschen in die Regale des Handels und somit schließlich  zum Verbraucher. Hier beginnt der Mehrwegkreislauf wieder von vorne.

Ein System, das vom Mitmachen lebt  

Der Kreislauf aus Verbrauchern, Einzel- und Getränkefachgroßhandel und Getränkeherstellern ist ein eingespieltes System. Alle beteiligten Akteure leisten ihren Beitrag zum reibungslosen Funktionieren des Mehrwegsystems. Besonders jetzt im Hochsommer freuen sich Handel und Getränkehersteller, wenn die Verbraucher ihre leeren Mehrwegflaschen und -kästen zeitnah ins Geschäft zurückbringen. So kommt es nicht zu Engpässen beim Leergut. 

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